AMD bringt Grafikchips für die neue Spieleplattform von Windows Vista auf den Markt welche vor allem für für Computerspiele und HD-Filme geeignet sein sollen. Wer zukünftige Computerspiele dreidimensional bis ins Detail genießen möchte, kann beim Kauf jetzt wieder zwischen Grafikkarten mit Chips von AMD oder Nvidia wählen. Doch die besonders günstige Einstiegsklasse ist nur bedingt spieletauglich, so c’t 11/07.
Das Label “Direct3D-10-Grafik” soll ein Garant dafür sein, dass eine Grafikkarte auch die nächste Generation von Computerspielen mit ansehnlichen Schatteneffekten und realitätsnahen Bildern darzustellen vermag. Bis zu 700 Euro kostet eine Highend-Karte, die Mittelklasse liegt bei 200 Euro. In der unteren Preisklasse gibt es sie bereits für unter 100 Euro - solche Karten dienen aber in erster Linie dazu, preiswerten PCs zu dem werbewirksamen Label “Direct3D-10-Grafik” zu verhelfen, ohne tatsächlich alle grafischen Möglichkeiten aus einem Spiel herauszuholen.
Die neuen Grafikchips von AMD unterstützen auch die Wiedergabe von HD-Filmen. Dabei übernehmen sie fast alle Stufen des Dekodier-Prozesses, wodurch die hochaufgelösten Videobilder auch auf Rechnern mit schwächeren Prozessoren ruckelfrei laufen sollen.
Die Stromaufnahme der Highend-Grafikkarten mit AMD-Chips ist allerdings deutlich höher als bei einer auf demselben Preis- und Leistungsniveau liegenden Karte mit einem Nvidia-Chip. In der Mittelklasse hingegen können die AMD-Chips im Vergleich zur Konkurrenz punkten: Sie bieten mehr Leistung, sind gleichzeitig aber genügsamer im Stromverbrauch.
Backlinks
Flight Simulator X: Service Pack 2 mit DirectX-10-Vorschau
3 Grafikkarten synchron: Benchmarks zu Nvidias 3-Way-SLI (U)
Wikipedia
Direct3D
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