Einige der klassischen Virenscanner sind in aktuellen Versionen bereits für Windows Vista geeignet. Sie bieten ebenso viel Schutz wie unter Windows XP, doch bei der Bedienung hapert es oft noch, so ein Beitrag in c’t 5/07.
Mehr als eine halbe Million Computerschädlinge sind inzwischen gelistet. Deshalb zählen Virenscanner zu den wichtigsten Mitteln, um einen PC vor böswilligen Angreifern schützen. So werden die ersten Vista-Kunden der kleinen Gruppe von Softwareherstellern dankbar sein, die bereits Virenscanner für das neue Windows- System im Angebot haben.
“Das Auffinden von Schädlingen beherrschen die Vista-Versionen genauso gut wie ihre XP-Vorgänger”, erklärt c’t-Redakteur Dirk Knop. “Allerdings bereitet eine irreführende Bedienung unter Umständen noch Probleme.” So lässt ein Virenscanner womöglich unbemerkt bestimmte Bereiche der Festplatte aus, wenn man ihm keine Administratorrechte einräumt. Einem anderen Programm fehlen bestimmte Funktionen, um über den Windows-Explorer ausgewählte Dateien oder Verzeichnisse auf Schädlinge zu untersuchen.
Fast alle Virenscanner, ob für Vista oder Windows XP, scheitern an neuen unbekannten Schädlingen. Deshalb ist die Bereitstellung aktueller Signaturen von elementarer Bedeutung. Die Reaktionszeit bei den Herstellern liegt zwischen wenigen Stunden und unakzeptablen eineinhalb Tagen. Manche Programme erkennen unbekannte Schädlinge aber auch ohne aktuelle Signatur: Mit sogenannten heuristischen Verfahren finden sie Schadsoftware anhand bestimmter Merkmale und warnen den Anwender vor solchen Dateien. Auch hier zeigen die unterschiedlichen Software- Lösungen gravierende Differenzen.
Den kostenlosen abgespeckten Versionen einiger Virenscanner fehlen unter Umständen einzelne Funktionen. Wer sich bei einer suspekten Datei unsicher ist, kann sie aber auch im Internet von mehreren Scannern prüfen lassen unter www.virustotal.com
Backlinks
Norton AntiBot reagiert auf Aktivitäten von Schadsoftware
Wikipedia
Virenschutz
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