Günstige Computer unter 200 Euro im Test

09.07.08

Was taugen billige Computer und Nettops bis 200 Euro und für welche Anwendungen sind diese geeignet? In c’t 15/08 wurden aktuelle PC getestet und das Fazit: Wer auf die nötigen Anschlüsse, ordentliche Komponenten und das Kleingedruckte beim Online-Händler achtet, findet durchaus Billigrechner, die für allgemeine Nutzung geeignet sind, z.B. für Büroanwendungen und Internet. Auch als Zweit-PC oder Schüler-PC sind die preiswerten Computer meist gut zu gebrauchen.


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Die Rechenleistung eines 200-Euro-PC reicht für Büroarbeiten, Internet-Anwendungen, zum Abspielen von Musik oder DVD-Video aus. Wer keine leistungshungrigen Programme wie die neuesten 3D-Computerspiele oder aufwendige Videoschnittsoftware braucht und auch damit leben kann, dass sein PC vernehmlich rauscht, findet unter den Billigrechnern attraktive Angebote.

Im c’t-Test lärmten einige Geräte aber viel zu stark oder zeigten Mängel bei Stabilität, Konfiguration und Energieeffizienz. “Weil viele Käufer vorrangig auf Prozessor, Hauptspeicher und Festplatte achten, sparen PC-Hersteller gerne an weniger prominenten Bauteilen wie Mainboard oder Netzteil”, so c’t-Redakteur Christof Windeck. Hinweise gibt ein Preisvergleich im Internet: Kosten Prozessor oder Festplatte einzeln mehr als 50 Euro, so deutet das auf Sparmaßnahmen an anderer Stelle hin.

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Foto: Asus EEE-Box © Mit freundlicher Genehmigung von Asus

“Außerdem raten wir dringend zu einem DVI-Ausgang”, so c’t-Experte Christof Windeck. “Solch ein digitaler Monitoranschluss liefert die eindeutig bessere Bildqualität. Auch wer jetzt noch einen Röhrenmonitor besitzt, wechselt irgendwann zu einem digitalen Flachbildschirm.” Das Auf- oder Nachrüsten der Billigrechner ist aber verhältnismäßig teuer. Ein Blick auf das Kleingedruckte des Händlers ist ebenfalls zu empfehlen: Hier verstecken manche sehr hohe Versandgebühren.

Ein Betriebssystem kostet bei Rechnern der 200-Euro- Preisklasse Aufpreis. Viele laufen unter Windows Vista ordentlich. Windows XP fordert allerdings weniger Hardware- Leistung, und oft lässt sich die nicht mehr verwendete Lizenz eines alten Rechners legal weiterbenutzen. Eine gute Alternative ist Linux, das als freies Betriebssystem keine Lizenzkosten verursacht.

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