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Medienserver als Online-Speicher für das Musikarchiv

Online-Speicherdienste ermöglichen den Zugriff auf die eigene Musiksammlung von jedem PC weltweit. Selbst in die Musik anderer Nutzer kann man reinhören. Allerdings lassen sich die Songs und Alben nicht in jedem Fall auf einen MP3-Player laden, so c’t 3/08.

Wer im Büro gerne seine eigene Musik hört oder Freunden an Ort und Stelle das neueste Lieblingsalbum vorspielen möchte, wird Online-Speicherdienste zu schätzen wissen. Die Medienserver hieven komplette Musik- und Videosammlungen per DSL-Leitung aus dem trauten Heim ins Internet. Dabei stehen dem Nutzer alle üblichen Abspielfunktionen zur Verfügung.

Nur wenige Anbieter erlauben aber auch das Herunterladen der Songs auf einen MP3-Player oder PC. So wollen sie verhindern, dass die Nutzer ihre Account-Daten weitergeben und es Dritten ermöglichen, die Liedersammlungen herunterzuladen. Das nämlich könnte die Anwälte der Musikindustrie auf den Plan rufen. Eine weitere Einschränkung ergibt sich aus der Formatwahl: Die meisten Anbieter akzeptieren keine Musik mit digitalem Rechtemanagement, sondern nur freie MP3-Dateien.

Einige Musik-Speicherdienste finanzieren sich über Werbung, andere begrenzen für den kostenlosen Gebrauch Speicherplatz oder Abspielzeit. “Außer einigen Ausnahmen funktionieren alle Systeme sehr ordentlich, obwohl viele noch im Beta- Stadium sind”, so c’t-Redakteur Dr. Volker Zota. “Ob man seine Musiksammlung in die Hände eines Dienstleisters gibt, ist nicht zuletzt eine Vertrauensfrage. Und wer das nicht will, kann auch seinen eigenen Rechner zum Medienserver fürs Internet aufrüsten. Das ist allerdings deutlich aufwendiger und erfordert auch mehr technisches Know-how. Auf jeden Fall sollte man stets in der Lage sein, den Kauf jedes einzelnen Songs nachweisen zu können.”

Backlinks
Google GDrive: Entwicklung inoffiziell bestätigt, Start in wenigen Monaten

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Datenspeicher

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Computertechnik
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1 Kommentar »

  1. Google scheint im Bereich der virtuellen Online-Festplatte in Zukunft mit GDrive mitmischen zu wollen. Im Artikel “Google Plans Service to Store Users’ Data” des Wall Street Journal steht mehr dazu: http://online.wsj.com/article/.....04716.html.

    Microsoft hat mit Windows Live SkyDrive bereits einen vergleichbaren Online-Service im Angebot: http://skydrive.live.com

    Interessant wäre die Frage, wie es mit dem Datenschutz aussieht …

    Kommentar: Holger – 19. Januar 2008 @ 09:35

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