Einfach bedienbare Online-Redaktionssysteme und WCMS müssen nicht zwangsläufig teuer sein. Open-Source Lösungen decken nahezu die gesamte Spannbreite vorstellbarer Einsatzmöglichkeiten für Content-Management-Systeme (CMS) im Web ab, beschreibt iX 12/07. Aktive Communities, umfangreiche Literaturangebote und Schulungen machen den fehlenden professionellen Support wett.
Wer größere Websites betreibt, kommt um ein Content-Management-System für die Verwaltung des Inhalts nicht herum. Für kleine und mittelständische Firmen, die ihre Internetpräsenz planen oder überarbeiten wollen, existieren genauso Lösungen wie für mittelständische und große Firmen, die außerdem ihre Geschäftsprozesse in den Web-Workflow einbinden wollen.
Die Content-Management-Systeme sind überwiegend in PHP oder Java geschrieben und erfordern MySQL als Datenbankmanagementsystem. iX hat acht CMS-Systeme, die kostenlos einsetzbar sind, im Vergleich auf den Prüfstand gestellt.
Je nachdem, ob Versionierung, Workflow oder eine Fülle an Modulen gewünscht sind, bietet mindestens eins der acht Systeme den gewünschten Funktionsumfang. Die hochlastfähigen Systeme Typo3, Magnolia und Papaya eignen sich eher für den professionellen Einsatz. Der Allrounder Drupal, sowie Joomla und Redaxo, bietet sich laut iX eher für kleinere und private Websites an.
Alle getesteten Systeme bieten eine strikte Trennung von Design und Inhalt, sind multiuserfähig, speichern Inhalte in Tabellen relationaler Datenbanken und können funktionell erweitert werden.
Wer die Systeme ausprobieren möchte, findet in der aktuellen iX-Ausgabe eine Heft-CD mit allen genannten freien Content-Management-Systemen. Darüber hinaus steht XAMPP, die Kombination von Apache, MySQL, Perl und PHP für Windows startfertig zur Verfügung.
Blogs:
Es muss nicht immer Typo3 sein
Drupal-Buch von Hagen Graf als freier PDF-Download
Wikipedia
Content-Management-System
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