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Microsoft stellt mit “Windows Azure” eine neuartige Plattform für Cloud Computing, Hosting und Management von Online-Anwendungen, Services und Diensten vor. Die Plattform unterstützt Entwickler durch offene Schnittstellen bei der Erstellung neuartiger Web-Anwendungen. Neue Möglichkeiten bietet Azure auch bei der zentralen Nutzung von PC, Telefon und Internet sowie bei Cloud-Computing-Lösungen im Rechenzentrum von Unternehmen und als Ausblick auf “Windows 7″.
In seiner Keynote auf der Professional Developers Conference 2008 (PDC) beschrieb Ray Ozzie, wie die Plattform Cloud-basierte Entwicklungsfunktionen mit Infrastruktur-Services für Speicherung, PC und Netzwerk verbindet. Sie werden alle auf Servern gehostet, die sich in Microsofts weltweitem Netzwerk von Datenzentren befinden. Dadurch können Entwickler Anwendungen für Unternehmen und Verbraucher in der Cloud oder in-house installieren. Für Teilnehmer an der PDC ist eine limitierte Community Technology Preview (CTP) der Azure Service-Plattform zum Testen erhältlich.
offene Schnittstellen für Cloud-Entwickler
Mit der flexiblen Azure Service-Plattform können Entwickler ihr bestehendes Wissen sowie etablierte Technologien und Werkzeuge wie Microsoft .NET und Visual Studio oder zahlreiche kommerzielle und Open-Source-Tools nutzen. Dabei greifen sie über verschiedene Internet-Standards wie HTTP, REST (Representational State Transfer), WS und AtomPub auf Azure-Dienste zu. Die wichtigsten Komponenten der Azure Service-Plattform sind:
Um Online-Services anzubieten, ist ein stabiles Rechenzentrum nötig. Im vergangenen Jahr hat Microsoft ein großes Datenzentrum in Quincy (Washington, USA) eröffnet. Weitere Zentren werden bis Ende dieses Jahres in San Antonio, Chicago und im irischen Dublin folgen. Microsoft nutzt aktuelle Infrastruktur-Technologien für die Bereitstellung der Services. Dazu gehört die Verwendung von Schiffscontainern als flexible und mobile Behälter für Server. Damit erreicht Microsoft eine zehnfach höhere Dichte und deutliche Energieeinsparungen. Die Rechenzentren verwalten E-Mail-Konten, Internetseiten, Instant Messages, Fotos, Videos, Software und Suchinformationen für Millionen Nutzer weltweit.
Gemeinsam mit Virtualisierung und Modellierung werden die neuen Service-Technologien deutliche Vorteile für die IT-Abteilungen in Unternehmen bieten. Sie ermöglichen dynamischere Anwendungen bei geringeren laufenden Kosten. So können Unternehmen ihre Investitionen auf Bereiche konzentrieren, die zur Differenzierung der Geschäftsaktivitäten führen. Dadurch wird die IT zum strategischen Vermögenswert.
Software plus Services = Flexibilität
Zu den Dienstangeboten von Microsoft gehören auch Microsoft Online Services. Diese bieten hochwertige Unternehmenssoftware als Abonnement-Lösung, die von Microsoft gehostet und durch Partner vertrieben wird. Anwendungen wie Exchange Online, SharePoint Online, Dynamics CRM Online, Office Communications Online und Live Meeting lassen sich als Ersatz oder Ergänzung von lokal installierter Software nutzen. Damit erhöhen sie die Wahlmöglichkeiten für die IT-Strategie der Kunden.
Weitere Informationen zu Windows Azure finden Sie auf der offiziellen Webseite: www.microsoft.com/azure
Wikipedia
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